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Dienstag, 11. August 2015

Hansi

Wellensittich BuntstiftzeichnungHattet ihr auch einen Hansi? Meiner war glaub ich ein Geschenk zur Kommunion. Er war schon eine ganze Weile bei uns, als er anfing, kleine Stückchen von der Wandtapete abzureißen. Jeden Tag sammelte sich darunter ein kleines Häufchen Papierschnitzel. Also versuchte ich, die Ursache seines komischen Verhaltens herauszufinden; konnte ja sein, dass ihm was nicht passte. Da stellte sich heraus, dass unser Hansi eine Hansine war und sein Tapetengepopel Nestbauverhalten!

Viele, viele Jahre später  - Hansi war schon längst im Vogelhimmel - habe ich aus einem Tierlexikon einen Wellensittich abgezeichnet und einem Freund (auch mit Hansi-Vergangenheit) geschenkt. Gut, dass ich damals vorher noch eine Farbkopie gemacht habe - nun kann ich euch die Buntstiftzeichnung zeigen.

Gfollt's eich?

Dienstag, 30. Juni 2015

Lückenfüller

Ich hab ein paar Beiträge in Bearbeitung, aber noch keinen fertig. Drum zeig ich euch heute nur schnell eine Grafik. Sie ist aber nicht nur Lückenfüller, sondern wieder mal eine meiner Premieren: Ich hab zum ersten Mal am Computer ein Gesicht gezeichnet. Wahrscheinlich sogar das erste Gesicht überhaupt, abgesehen von einem Selbstporträt in der Schule und ein paar Cartoon-Köpfen. Dafür ist es ja nicht einmal schlecht geworden, oder nicht?  

digitale Porträtzeichnung einer Frau Version 1
 
Ich hatte etwas über die Gesichtsproportionen gelesen und wollte das ausprobieren. Obwohl ich mich an die Richtwerte gehalten habe, ist der Nasenbereich zu lang geworden. Andererseits - wer hat schon eine ideale Gesichtssymmetrie?
Noch dazu hat mein Modellfrau einen unvorteilhaften Haarschnitt, den ihr wohl ein schlechter Friseur verpasst hat *g*. Mit einer anderen Frisur sieht dasselbe Gesicht ganz anders aus:  

digitale Porträtzeichnung einer Frau Version 2
(Die Zeichnung ist unfertig, weil ich dann die Lust verloren habe)

Verblüffend, nicht wahr?

De erste schaut a weng aus wäi de Äidschent Skallie vo Akte X, gell?

Dienstag, 2. Juni 2015

Labyrinth der Farben


Bild "Labyrinth der Farben"Na ja, genau genommen ist es eine eckige Spirale. Aber Labyrinth der Farben klingt doch besser als Farbspirale, oder? Also lass ich den Titel mal so. 

Auf der Seite "Demnächst..." habe ich "Tombows meet Hundertwasser" geschrieben. Ich mag mir nicht anmaßen, wie Hundertwasser zeichnen und malen zu können. Knallig bunte Farben und das Labyrinth als wiederkehrendes Motiv sind halt typisch für seinen Stil. Davon habe ich mich inspirieren lassen und ein einfaches Ornament mit den Tombow-Stiften koloriert.  

Das Original ist nur ca. 10 x 8 cm groß. Verwendet habe ich Gelb, Orange, Rot, Pink, Hell- und Dunkelblau. Auf Aquarellkarton ließen sich die Farben wunderbar ineinander vermalen. Ganz ohne Pinsel und Wasser, nur mit den Stiften selbst. Es macht gar nichts, wenn dadurch fremde Farbe an die Malspitze kommt. Ein paar Striche auf sauberem Papier und schon ist sie wieder raus.

Die Zeichnung ist immer noch im Malblock, weil ich nicht weiß, wie und wo ich sie denn weiterverwenden könnte. Für Ideen bin ich jederzeit aufgeschlossen!


Friedensreich net, oba farbenreich!

Dienstag, 5. Mai 2015

Tagträume

Tagträume kennt jeder. Wir können sie bewusst steuern und eine Situation nach unseren Wünschen gestalten. Oder wir erlauben ihnen bzw. unserem Gehirn, sich von selbst zu entwickeln. Letzteres kennen die meisten als Phase kurz vor dem Einschlafen.
Man kann aber auch unter Anleitung absichtlich Körper und Geist entspannen und sich dann der Welt der inneren Bilder öffnen; von außen wird nur ein grobes Motivthema vorgegeben. Es kann verblüffend und überraschend sein, was der uns unbewusste Teil des Gehirns dann hervorzaubert!
Ich möchte heute Zeichnungen zeigen, die ich nach solchen Tagträumen angefertigt habe. Dabei stand nicht die künstlerische Qualität, sondern der Inhalt des Tagtraums im Vordergrund.

Tagtraum-Bild Wiese
Wiese
Beim Motiv "Wiese" entwickelte sich im Laufe des Tagtraums dieser Ort. Statt auf einer "normalen" Bergwiese befand ich mich auf einer grünen Skipiste im Sommer. Der Bügellift war natürlich nicht in Betrieb und wirkte irgendwie komisch unnütz. Der Wald links und rechts verstellte die seitliche Sicht, aber hangabwärts öffnete sich mir der Blick auf eine weite, flache Landschaft mit wenigen kleinen Dörfern. Diese Weite von oben, das war so beeindruckend und schön, dass sich dieses Bild ganz tief einprägte. Als ich später zu den Aquarellholzstiften griff, hatte ich die Zeichnung bereits perfekt im Kopf - ich musste sie nur noch zu Papier bringen! Wow, sowas habe ich nur dieses eine Mal erlebt. Ich hoffe sehr, dass der Eindruck dieser unendlich scheinende Ebene in der Zeichnung wenigstens ein bisschen rüberkommt.

Tagtraum-Bild Waldrand
Waldrand
Das Thema "Waldrand" beinhaltete die ergänzende Vorgabe, dass irgendwer oder irgendetwas aus dem Wald herauskommen sollte. Bei mir war es ein Bär, der aufrecht ging. Zunächst fürchtete ich mich natürlich vor dem Raubtier, aber im Laufe des Tagtraums wandelte sich mein Gefühl zu Mitleid. Denn es stellte sich heraus, dass dieser Bär fast blind und somit ziemlich hilflos war. Das freie Gelände außerhalb des Waldes war ihm unbekannt. Und da er zwar nicht sehen, aber riechen konnte, dass dort draußen jemand war, war dann er derjenige von uns beiden, der Angst hatte. Beim anschließenden Zeichnen habe ich mich bemüht, die Blindheit, Hilflosigkeit, Furcht und auch Traurigkeit des Tieres wiederzugeben. Der Rest war mir ziemlich unwichtig, wie man den groben Strichen entnehmen kann.

Tagtraum-Bild Idealfrau
Frau
"Stellen Sie sich eine Frau vor." Welche Person dann langsam vor meinem inneren Auge Gestalt annahm, ist rechts im Bild zu sehen. Jung, schlank, hübsch, relativ groß - "traumhafte" Äußerlichkeiten halt (so wie wahrscheinlich die meisten Frauen sein wollen). Im Laufe des Tagtraums nahm ich dann auch innere Eigenschaften wahr: ruhig und gelassen, in sich selbst ruhend, muss sich nicht in den Vordergrund drängen, klug und organisiert, freundlich und geduldig zu jedermann. Der Name "Verena" entstand spontan nach Fertigstellung der Bleistiftzeichnung. Ich weiß bis heute nicht, warum...

Natürlich dienten diese Tagträume in meinem "Kurs" dazu, zum Deuten und Interpretieren anzuregen. Dabei sind Vermutungen und Erkenntnisse immer eine persönliche Sache. Sollte euch also zu den gezeigten Bildern spontan etwas einfallen, sagt es wahrscheinlich mehr über euch aus als über mich :-).

Aus der Neurologie und der Psychologie:

Allen inneren Bildern - ob nächtlichen Träumen oder Tagphantasien - ist gemeinsam, dass unser Gehirn die riesige "Datenbank" in unserem Kopf, genannt Gedächtnis, nutzt und passende "Cliparts" aussucht und neu arrangiert. Aber warum es wohl ausgerechnet diese wählt und ihnen augerechnet diese Rollen in unserem Traum gibt? Das ist eine sehr interessante Frage! Jedoch bleiben die Gründe uns bzw. unserem bewussten Ich verborgen und lassen sich auch mit neurologischen Untersuchungsmethoden nicht aufdecken; weder EEG noch CT können hier helfen. Hören wir aber in uns hinein, stellen wir vielleicht fest, dass der Baum in unserem Traum nicht einfach nur ein Baum ist (oder sein könnte). Träume zu deuten heißt uns selbst besser kennen zu lernen.
Hinterfragt eure Träume doch einmal! Ich bin fest überzeugt, dass gerade wiederkehrende Motive oder Themen eine tiefere Bedeutung haben. Meidet aber pauschalisierte Erklärungslisten, schließlich kann z.B. ein Hund für den Einen positiv besetzt sein, während ein Anderer furchtbare Angst vor diesen Tieren hat.
 

Mei Hirn is mei Kastl!


Freitag, 2. Januar 2015

Hex Hex - mit Tombow?

"Broom Ride" koloriert in Blautönen
Zum Kolorieren von Stempelabdrücken werden verschiedene Marker angeboten. Ich habe mir Tombow-Stifte gekauft und erste Erfahrungen damit gemacht.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Ins Licht




 Foto "Ins Licht"


Vor ca. 10 Jahren habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben Acrylfarben gekauft. Dieses Bild ist Ergebnis eines Farbmischexperiments (auf einem Holzrest aus dem Baumarkt). Ich habe es "Ins Licht" genannt.


Do hint wirds scho wieda hella!