Freitag, 24. Juni 2016

Strandkorb - die Zweite

Fotocolage zeigt Strandkulisse und StrandkorbIn den Bastelblogs zeigen alle immer nur ihre fertigen Werke. Warum berichtet niemand ausführlich über Entscheidungsschwierigkeiten? Über das "Schwangergehen" mit einem Projekt, weil man unentschlossen ist bezüglich Farben, Material, Anordnung?
Ich hoffe, ihr kennt das auch und ich bin nicht die Einzige, der es manchmal so geht.

Projekt Strandkorb...
Ja, ich habe viel gemacht seit letzter Woche.
Nein, leider nicht so viel für dieses Projekt...
Obwohl... Lest und beurteilt selbst. Und bitte, bitte helft mir beim Entscheiden, sonst geht wieder nix weiter.

Das wollte ich tun:
Malen (Himmel, Dekoteile), 3D-Serviettentechnik (Motive prägen, Bild ausschneiden), Schneidevorlage verbessern (Unterkasten) und Strandkorb fertig basteln.

Das habe ich getan:

  • Den Unterkasten habe ich in der Datei verändert, noch mal geplottet und gefalzt. Passt jetzt.
  • Das Serviettenbild habe ich grob ausgeschnitten.
  • Für den Sitzbezug habe ich mangels passendem Designpapier erst mit Filzstiften herumprobiert und dann eine eigene Streifenmuster-Grafik erstellt (Bild u. l.).
  • Mit diesem Muster sind jetzt die Vorlagen für DP-Teile gefüllt und für Print&Cut vorbereitet (Bild u.r.).
  • Weil ich mich nicht entscheiden kann, welchen Untergrund ich für das Strandbild nehmen soll, und ich die 3 Möglichkeiten zeigen wollte, habe ich Collagen erstellt.

Streifenmuster blau-weiß
Screenshot: Papierzuschnitte mit Streifenmjuster

Es ist schon was passiert, gell? Aber nix Sichtbares. Und nicht das, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Warum? Weil alles am Hintergrund hängt und ich noch von keiner Lösung Feuer und Flamme bin.

Ich zeige euch mal die drei Möglichkeiten:

Fotocollage mit Hintergrund auf tonkarton
Mit biegsamem Tonkarton ließe sich mein Idealziel - ein "Diorama" (Tiefenwirkung durch Kombination von realen und gezeichneten Bereichen) - am besten realisieren: Das Panorama leicht wölben, entweder die Seiten leicht nach vorn oder unten den Strand in Richtung waagrechte Ebene.
Nachteile: Wie befestige ich das an der Bodenplatte? Und von der Seite oder von hinten sieht das bestimmt ziemlich improvisiert aus.

Foto Holzplatte, weiß lackiert
"Ordentlicher" wäre es, wenn das Strandbild auf diesem Holzrahmen gestaltet würde. Er ist ca 4 cm tief und 30 x 20 cm groß und beidseitig lackiert. D.h. das Motiv kann außen UND innen platziert werden.
Vorteil: Sehr dekorativ, könnte separat als Wandbild verwendet werden.
Nachteil: Diorama-Effekt nicht umsetzbar.

Serviettenbild auf Innenseite des Rahmens
Serviettenbild auf Außenseite des Rahmens

Das Serviettenbild auf die Innen- oder auf die Außenseite? Beides sieht gut aus. Hier sind die Fotomontagen dazu:

Fotocollage mit Hintergrund Rahmen Innenseite
Fotocollage mit Hintergrund Rahmen Außenseite
Was meint ihr? Ein Diorama mit einem allmählichen Übergang von 3D zu 2D wäre mir halt am liebsten (soweit es mir überhaupt gelingt) und nur mit dem Tonkarton richtig zu verwirklichen.
Was soll ich denn tun? Habt ihr Meinungen, Ideen, Ratschläge?

I woaß net, wou i mei Oa hileng soll.

5 Kommentare :

  1. ... und wenn du den Rahmen als Boden verwendest und auf zwei Seiten eine "Wand" mit Tonpapier hochziehst ... Und die Vertiefung vom Rahmen könntest du dann mit echtem Sand füllen und den Strandkorb reinstellen ...
    Liebe Grüße
    Beate

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  2. Variante Nr. 4! Gaaaaaaaaah
    Danke, Beate, das liest sich gut! Frischer Input von außen hilft ungemein.
    Herzlichen Gruß - auch an die Brads ;-)

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  3. Ich bin ja sprachlos von diesem tollen Blog. Kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Vielen Dank. Schön und hilteich

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  4. Hilfreich, meine ich natürlich😀

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  5. Warum bin ich so fröhlich *sing* ? Liebe/r cord0911, weil ich sprachlos bin bei diesem wunderschönen Kompliment! Solltest du morgen früh immer noch am Schmökern sein, bring ich dir Frühstück vorbei :-D

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Dankeschön für deine Nachricht :-)
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